Image of Equus Equus Lithographie auf Velin handsigniert André Thomkins 1930 Luzern Schweiz - 1985 West-Berlin [Fine] ID 9928735502
 

Equus Equus Lithographie auf Velin handsigniert André Thomkins 1930 Luzern Schweiz - 1985 West-Berlin [Fine] ID 9928735502

André Thomkins, signiert , phantastisch-surreale Lithographie von 1971, Griffelkunst Vereinigung Hamburg André Thomkins, 1930 Luzern – 1985 Berlin, „Equus Equus“, blattgröße 64 mal 49,5 cm, bildgröße: 26,3 x 19,4 cm, im Stein bezeichnet und handsigniert Lithographie auf Velin, unter Passepartout,Griffelkunst-Edition,  Thomkins: 1947 bis 1949 Kunstgewerbeschule Luzern, 1950 Paris Académie de la Grande Chaumière. Dort lernte er die Bildhauerin und Malerin Eva Schnell kennen. Thomkins setzt sich mit dem Surrealismus auseinander, traf auf Paul Gredinger und Peter Storrer und erfand seine so genannte »Schwebsel«-Figur. In dieser Zeit lernte er die Künstler Dieter Roth und Daniel Spoerri kennen. 1953 erste Lithografien im Eigendruck. Ab 1955 in Essen Zeitungsüberzeichnungen (Vexierklischees), Entdeckung der Lackskin-Technik und erste Lackskins. 1956 Miniaturplastiken aus Plastilin und Laubsägeblättern. 1957 erste Palindrome, Plastilinstempel-Arbeiten und das Knopfei. Er befasste sich mit Schriften und der Parapsychologie von Justinus Kerner. 1961 erste Rollagen-Arbeiten, Bühnenbild zu Der Hausmeister von Harold Pinter Theater am Dom in Köln. Der Regisseur Carlheinz Caspari und der Schauspieler und Filmemacher Alfred Feussner gründen in Köln das Labyr. Thomkins stiess dazu mit vielen Labyr-Aktivität bis 1964/65.1962 Lackskin-Serie Die Astronauten, für Theater Bühnenbild zu Edward Albees Der amerikanische Traum. 1963 grosse Lackskins für die Jakobuskirche von Eckhard Schulze-Fielitz in Düsseldorf-Eller. 1964 Shadowbuttoneggs (Knopfei-Schatten), studiert 1965 altmeisterliche Maltechniken und arbeitete an miniaturartigen Plastiken aus Ton, die sogenannten „Keramiktürmchen“. Zusammen mit Dieter Roth und Daniel Spoerri schuf er die sogenannte Eat Art, („Ess-Kunst“). 1969 Gummiobjekte (Serie Rocker ). 1970 erste Paraphrasen nach Werken von Jacques Callot, Johann Heinrich Füssli, Arnold Böcklin,1971 erste Drucke auf eigener Radierpresse. Von 1971 bis 1973 lehrte er Malerei und Grafik Kunstakademie Düsseldorf. 1972 Bühnenbild zu Tristan Tzaras Gasherz. 1976 Drucktätigkeit in der Radierwerkstatt Peter Kneubühlers in Zürich, Projekt des Druckgrafik-Verzeichnisses mit dem Galeristen Pablo Stähli und gemeinsame Pantographenzeichnungen mit Robert Filliou. 1979 Konzerte wie Performance 79 Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München und Selten gehörte Musik für Tastinstrumente Hamburg. 1981 Tonbandaufnahmen zur Schallplatte „bösendorfer“ mit Dieter Roth in Reykjavík und in Flüeli-Ranft baute er ein 25 Meter langes Xylophon in freier Landschaft. 1982 DAAD-Stipendium in Berlin. Thomkins malte und zeichnete ironisch-phantastisch-gegenständliche Bilder, die lautmalerische Titel trugen, Arbeiten vom Surrealismus und Dadaismus beeinflusst. Erst vor kurzem erfolgte im Kontext neuer künstlerischer Strategien und insbesondere durch seine Werkgruppe der „Lackskins“ eine Wiederentdeckung des zweifachen documenta-Teilnehmers (5/1972 und 6/1977). Der Nachlass von André Thomkins wird vom Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz, betreut. Die Galerie Hauser & Wirth verkauft Werke des Künstlers. Infos: Wikipedia 

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